Vom 30.11. - 17.12.2014 werden im letzten Arbeitseinsatz für dieses Jahr erst für das kommende Jahr geplante Arbeiten vorausgenommen, da wir eh vor Ort sind. Da zum zweiten Mal in kurzer Zeit die Fußböden kaputt sind, was mit dem hohen Salzgehalt im Sand zu tun hat, wird entschieden, die Fußböden in den Klassenräumen, dem Lehrerzimmer und der Terrasse zu Fliesen, was eine nachhaltige Investition sein dürfte. Im bis dato offenen Dachstuhl der Klassenzimmer haben sich zahlreiche Wespen niedergelassen. Kaum sind die Nester entfernt, werden sie noch am gleichen Tag neu gebaut. Da die Stiche der afrikanischen Schlupfwespe äußerst schmerzhaft sind, wird unverzüglich entschieden Decken einzuziehen. Der zu rosten beginnende Container wird neu gestrichen und im Generatorhaus wird eine Wand zugemauert, um den Raum innen besser nutzen zu können. Das Geländer der Terasse muss wegen starken Wurmbefall erneuert werden. Am 06. Dezember findet das Abschlussfest (graduation) für 30 Kinder statt, die dann nach den Ferien Mitte Januar 2015 in die gerade fertig gestellte "shule ya msingi tumaini" wechseln.Nachdem die gelernten Tänze und Lieder vorgeführt sind gibt es für alle ein Festessen: "pilau" und Säfte und die Abgänger bekommen neben einem Zeugnis noch ein Schulmäppchen und einen Rucksack. Ab Mitte Januar 2015 werden dann 30 neue Paten gesucht.
   

Vom 18.08. - 19.09. gibt es einen Arbeitseinsatz in der Grundschule tumaini. Für Kiparang'anda werden vor allem Kinderschuhe und -kleidung, Rucksäcke, Schulmäppchen und zig anderes Schulmaterial . Besonders freut man sich aber über Mützen und die Sonnenbrillen. Iim Kindergarten gilt es aber auch wieder einiges zu reparieren. So hat ein Sturm das Vordach am Gästehaus beschädigt und eine der Wippen ist just am Tage der Ankunft abgebrochen. Sie wird sofort geschweisst. Da der Weg entlang des Grundstückes immer häufiger von Mopeds genutzt wird, die dort entlang rauschen, wird entlang des Spielplatzes eine kleine Trennmauier gebaut, um Unfällen vorzubeugen. Da aus dem Pool für die Schultafeln  für tumaini noch etwas Geld übrig ist, werden auch gleich für Kiparang'anda zwei neue angeschafft. Die Saat vom März ist aufgegangen: Fast alle Bananen tragen Stauden, die 800 Ananaspflanzen tragen schon kleine Früchte und alle Papaya hängen voll. Die Maracuja blühen und von den bereits geernteten Kasawawurzeln konnte für über drei Monate Mehl gewonnen werden.
      

Vom 17. bis 28. März 2014 wurde für die ca 3,5 km entfernte Grundschule "tumaini", was Hoffnung bedeutet, das Fundament für zwei Klassenzimmer nebst Lehrerraum gelegt. (s. Chronik 2014)
Natürlich gibt es auch wieder in Kiparang'anda viel zu tun: So wird ein Trockengestell für die erste Kasawaernte gebaut und vor dem Lehrerhaus werden Rabatten angelegt. Einige morsche Äste und vor allem eine stark angegriffene Palme muss entfernt werden, da sie auf das Haus zu fallen droht. 5 Kinder waren nicht mehr gekommen, weil sie entweder umgezogen sind oder die Eltern sie fern hielten. An deren Stelle sind 7 andere getreten, so dass es nun für dieses Jahr 39 neue Kinder sind.  Die Regenzeit setzt sehr sehr früh mit einem unverhältnismäßig starken Gewitter ein und füllt alle Wassertanks in wenigen Stunden. Der Boden weicht auf und das nutzt man, um schon am nächsten Tag Mais, Süßkartoffeln und neue Kasawa zu pflanzen. Die Anzahl der Papaya ist auf fast 100 Pflanzen aufgestockt und auch der Bestand der Bananen und Ananas wird erhöht.


Im Zeitraum vom 21. bis 25. Januar 2014 besuchen drei Vereinsmitglieder den Kindergarten für eine Stippvisite. Am 15. Januar sind 37 neue Kinder eingeschult worden, so dass die Gesamtstärke auf 67 Kinder angewachsen ist. Natürlich gibt es wie immer einige Dinge zu regeln und zu reparieren. So werden rund um das Hauptgebäude Rabatten angelegt, die Spielgeräte sehr zur Freude der Kinder neu gestrichen und am Lehrerhaus eine Dachrinne angebracht, um das Regenwasser in einem neu aufgestellten 1.500 l Tank aufzufangen. Schlupfwespen haben an einer Fassung einen Kurzschluss ausgelöst und die verschmorte Stromleitung wird erneuert. Das Palmblätterdach der Veranda wird ausgebessert und Schmarotzerpflanzen von den Cashew-Nussbäumen entfernt, bevor sie komplett überwuchert sind. Über hundert kleine Hände befreien im Nu die Wege von heraussprießendem Unkraut.
Die Felder sind in gutem Zustand und gedeihen. Die Ananas sind bereits geerntet und neue Pflanzen werden nachgesetzt. Die Kasawawurzeln sind fast reif und können schon bald eingebracht werden. Getrocknet sind sie Grundstock für den nahrhaften Brei "uji". Außerdem stehen gerade neben zahlreichen Bananenstauden fast 100 reife Wassermelonen und Kürbisse für den Speiseplan zur Verfügung. Die im September gegen die einsetzende Erosion angelegten Grünflächen sind gut angegangen und auch die gepflanzten Bäume wachsen erstaunlich schnell. Eine gespendete Nähmaschine aus Deutschland wird übergeben. Nachdem der Tisch einer alten Singer in Tansania gekauft ist, tut die fast 100 Jahre alte Adler ihren Dienst. Die Lehrerinnen sind begeistert nun die Schulkleidung der Kinder selbst anfertigen oder ausbessern zu können.
    

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