In Bigwa entsteht ein neuer Kindergarten   7°14,13' S 39°09,61' E
Ende 2015 hat der Gemeinderat von Bigwa eine Bittschrift an uns gesendet. In der Mitgliederversammlung 2016 wird dann die Unterstützung des Antrages vorgetragen und beschlossen.

August 2017:
Kurz vor dem Arbeitseinsatz erreicht uns die Nachricht, dass die Mauer am 5000 l Tank gebrochen ist. Da sich das Fundament aufgrund des hohen Gewichtes gesetzt hat, kam es zu dem Riss. Dieser wird ausbetoniert und die Mauer mittels Stützmauern befestigt. Die Kinder werden gemessen, um Schuluniformen anzupassen, die dann nach kurzer Zeit sehr zur Freude der Kinder übergeben werden. Außerdem wird vom mitgeführten Geld noch Zucker und Mehl für die Küche gekauft. Damit sind unsere Maßnahmen dort vorläufig abgeschlossen. Das Komitee verspricht das ungenutzte Areal mit Kasawa zu bepflanzen, um die Küche zu bereichern und Kosten zu sparen.
   

Mai 2017: Ende April erfolgen die letzten Arbeiten am Kindergarten. Zuerst werden umfangreiche Aufrämarbeiten durchgeführt bevor es zum Streichen der Gebäude kommt. Gleichzeitig werden eine Wippe und ein Klettergerüst in Auftrag gegeben, die nach 14 Tagen aufgestellt werden. 40 Kinder sind angemeldet und werden seit dem 28.März unterrichtet. Vorläufig allerdings nur zwei Stunden, da es noch keine Köchin für den täglichen "uji" (nahrhafter Brei) gibt. Es stellt sich auch heraus, dass das Komitee noch längst nicht alle Probleme im Griff hat. Die Bezahlung der Lehrerin, die erstmal 3 Monate auf Probe arbeitet ist ebenso nicht geklärt wie die Einstellung einer Köchin. Das Tragen einer Schulkleidung ist geplant und soll in den nächsten Wochen umgesetzt werden.
   

Mitte Januar 2017 sind wieder drei Vereinsmitglieder vor Ort, um das Klassen- und Lehrerzimmer, sowie die Terasse fertig zu stellen. Die Toiletten werden gefliest und das Schulinventar gekauft. Die Küche bekommt ihre Erstausstattung, damit der Schulbetrieb schon Mitte Februar aufgenommen werden kann. Bereits vor Ankunft der Helfer sind die ersten 20 Kinder eingeschrieben und warten ungeduldig darauf, dass es bald losgehen kann.

Schon im Dezember 2016 wird mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen. In nur 14 Tagen werden die Toiletten, Küche und Vorratsraum fertig gestellt und das Lehrer- und Klassenzimmer zur Hälfte hochgezogen. Außerdem werden zwei Wassertanks (5000/2000 l) zum Auffangen von Regenwasser aufgestellt. Bis dahin mussten für die 1. und 2. Bauphase circa 19.000 l Wasser gekauft und zu je 100 l mit dem Moped herbeigeschafft werden. Auf dem Grundstück findet ein Treffen mit allen wichtigen Amtsinhabern der Region statt und es wird ein 10köpfiges Komitee gebildet, das nach Fertigstellung für den Kindergaten verantwortlich ist. Es ist vereinbart, dass sich das Dorf Bigwa in Eigenregie um die Bestellung der Felder und Bechaffung von Brennholz kümmert. Die Stellen für eine ausgebildete Kindergärtnern und eine Köchin werden ausgeschrieben und alle Eltern in der Gegend informiert, dass sie bis Mitte Februar 2017 Kinder im Alter zwischen 5 und 6 Jahren anmelden können. Die Anzahl wird auf 38 bis 40 Kinder beschränkt.


Im September 2016 wird mit dem Bau eines Kindergartens ca 11 km südlich von Kiparang'anda begonnen. Wie vereinbart hat die Gemeinde das Grundstück von Gebüsch befreit und gerodet. Nachdem die Lage der Gebäude festgelegt ist werden die Grundrisse markiert und die Gemeindearbeiter heben in Eigeninitiative die Gräben für die Fundamente aus. Im ersten Bauabschnitt werden dann die Fundamente für ein Klassen- und Lehrerzimmer, für eine Küche mit Vorratsraum und für die Toiletten gemauert. Wenn alles gut durchgetrocknet ist, sollen noch in diesem Jahr im nächsten Schritt alle Gebäude hochgemauert und mit einem Dach versehen werden.


Zusätzliche Informationen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok