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16.Dezember
Heute ist für 54 Kinder das Abschlussfest. Sie wechseln in die Grundschulen Tumaini und Kiparang'anda A, wo der Unterricht am 17. Januar beginnt. Die Kinder, die geblieben sind, haben einen Rucksack bekommen und die, die gegangen sind ein wohl gefülltes Federmäppchen. Besonders stolz sind sie auf ihr Zeugnis.

Vom 27. Oktober bis 19. November findet ein weiterer Arbeitseinsatz statt. Für den Wächter wird eine eigene Toilette gebaut, der Brennholzvorrat wird aufgestockt und die Kasawaernte für den täglichen "uji" eingebracht. Die beiden Klassenzimmer bekommen eine neue Zimmerdecke und werden innen neu gestrichen. Im Gästehaus wird ein Außenschalter für das Licht installiert, was sich als schwierig gestaltet, weil Wechselschalter nicht so einfach zu bekommen sind. 54 neue Kinder werden für den Jahrgang 2022 eingeschrieben. Dieses Mal wird nur registriert und bekommt die Schulkleidung, wer auch bezahlt hat, da beim letzten über 25% den geringen Beitrag von 4 Euro pro Jahr schuldig blieben. Für die Abschlussfeier wird festgelegt, dass sie nur in kleinerem Rahmen stattfindet als bisher. Die Abgänger bekommen wie immer ein Federmäppchen und die, die bleiben einen Rucksack. Am letzten Schultag gibt es dann für die Abgänger noch ein Zeugnis und für alle einen Fruchtsaft zum täglichen Maisbrei. Außerdem wird Obst aus dem eigenen Bestand verteilt.

 

Vom 30.Juni bis 17.Juli findet der erste Arbeitseinsatz nach über 18 Monaten statt. Corona hat es solange verhindert. Zahlreiche neue und teils überfällige Reparaturen werden durchgeführt. Die 17 Tage sind im Flug vergangen. Das komplett von Termiten zerfressene Dach des Generatorhauses und das verfaulte Vordach am Gästehaus ist erneuert. Die oberen Lüftungsschlitze der Klassenzimmer haben ein Vordach bekommen, weil dort eindringender Regen die Decken der Zimmer durchweicht hat. Die beschädigten Zimmerdecken sind ausgebessert und neu gestrichen. Ebenso haben die Wände innen einem neuen Anstrich bekommen. Cashew-Nussbäume sind beschnitten und der Holzvorrat aufgefrischt worden. Dachrinnen sind abgedichtet bzw erneuert und lose Wellbleche neu befestigt worden. Daneben galt es Türgriffe, Mischbatterien, Wasserhähne etc. zu reinigen oder auszutauschen. Die Terrasse vor den Klassenzimmern ist neu betoniert und das Geländer ist mit Rostschutz gestrichen. Nicht zuletzt werden mitgebrachte Kinderkleidung verteilt und die Vorräte an Zucker, Mais und Reinigungsmittel aufgestockt, so dass sie bis Oktober reichen sollten.

Am 18.März erreichen uns Bilder vom Schulalltag. Sehr erfreulich ist, dass die Anweisung durchgeführt wird, dass die Kinder vor dem Betreten der Klassenzimmer die Hände mit Seife waschen.
       

Haraka haraka haina baraka (Eile mit Weile) Nun hat es doch ein wenig länger gedauert, aber am 1. März kommt die Meldung, dass eine neue Pumpe installiert ist und der Kindergarten wieder mit Wasser versorgt ist. Nach 10 Jahren war sie durchgerostet.

Am 9. Februar 2021 findet ein kurzer Aufenthalt im Kindergarten statt. Es müssen 55 neue Kinder registriert und mit Schuluniformen versorgt werden. Zudem sollen die Vorräte für Zucker, Mehl und Reinigungsmittel aufgestockt werden. Eine Wand muss dringend neu gestrichen werden, da sie in der letzten Regenzeit vollkommen durchgenässt war und sich die Frabe gelöst hat. Nach 9 Jahren hat die Pumpe den Geist aufgegeben. Eine Firma wird beauftragt, die Pumpe aus 82 Meter Tiefe zu ziehen, um zu prüfen, ob sie noch zu reparieren ist oder erneuert werden muss.