Kise befindet sich inmitten im Busch circa 7 km von Kiparang'anda entfernt. (Koordinaten 7° 9'9.10"S ;39° 7'26.30"E)


11.Mai 2020
Eine weitere Überweisung wird an den Schuldirektor getätigt. Mit dem Geld wird sofort Zement, Kies, Armierungseisen und Draht gekauft, damit im nächsten Arbeitsabschnitt bis zum oberen Betonring gemauert werden kann. Die Maurer beginnen am nächsten Tag und arbeiten hervorragend schnell.Schon nach drei Tagen ist die obere Reihe fertig und der Betonring kann gegossen werden.

29.April 2020
Erst wochenlanger Regen und jetzt hat die Coronakrise auch unser Projekt im Griff. Derzeit sind in Tansania Schulen und Kindergärten geschlossen. Da für die absehbare Zeit keine Möglichkeit besteht, den Bau wie geplant mittels eines Arbeitseinsatzes fortzuführen, wird der Entschluss gefasst in kleinen überschaubaren Schritten weiterzumachen. Am 25. April wird Geld für 7 Sack Zement, einem Armierungseisen und 10 Sack Kies, sowie den Arbeitslohn der Maurer überwiesen. Und schon am 29. April sind die vier geforderten Reihen hoch gemauert. Dies macht Mut und so soll es schon in der kommenden Woche weitergehen, sowie die Liste für das benötigte Material vorliegt.
  

09.-31-01-2020
Da an der Grundschule für die fast 400 Schüler nur zwei quasi unbenutzbare Toiletten vorhanden sind, werden 8 neue Toiletten (6 für die Schüler und 2 für die Lehrer) gebaut. Die Gemeinde hat dazu den Sand und das Wasser zustellen, das Fundament auszugraben und die Backsteine vom zur Verfügung gestellten Zement anzufertigen. Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt. Augrund starker Regenfälle im Dezember steht das Grundwasser schon bei einem Meter Tiefe und es gestaltet sich sehr schwierig die Klärgrube zu mauern. Ständig muss nachsickerndes Wasser mit Eimern ausgeschöpft werden. Nach der Fertigstellung wird noch das Fundament für ein Klassen- und ein Lehrerzimmer gemauert. Es wird der Gemeinde Zement zur Verfügung gestellt, damit sie bis zur Fortsetzung der Arbeiten 900 Backsteine herstellt.

09.Januar 2020
Der Kindergarten ist in Betrieb genommen und die ersten 36 Kinder drücken die Schulbank. Zur Begrüßung gab es für jedes Kind ein Plüschtier.


16.November 2019: Vor wenigen Tagen bekam die Gemeinde 30 Sack Zement, um 1100 Backsteine herzustellen. Davon sollen Anfang Januar 8 Toiletten gebaut werden. Zur Zeit stehen der Grundschule mit circa 600 Kindern nur vier zur Verfügung, die einzufallen drohen. Die Produktion ist bereits ist vollem Gange.

Vom 19.August bis zum 18. September findet die zweite Bauphase statt, an derem Ende der Kindergarten fertiggestellt ist und übergeben werden kann. Die offizielle Einweihung erfolgt Anfang Januar 2020 mit Schulbeginn.
Dank der modernen Kommunikation stehen die Arbeiter gleich am nächsten Morgen nach Ankunft bereit. Sofort wird alles nötige Baumaterial für das Dach geordert. Die Dorfbewohner beginnen mit der Herstellung der fehlenden 300 Backsteine für die Toiletten. Der Schreiner bringt schon am übernächsten Tag die Türrahmen, die unverzüglich eingesetzt werden. Innerhalb 4 Tage ist das Dach fertig und die Fußböden werden betoniert. Ohne Verzögerung nimmt der Fliesenleger seine Arbeit auf, Klassen- und Lehrerzimmer zu fliesen. Derzeit werden die Toiletten hochgemauert und auch der Maler beginnt mit dem Anstrich. Es klappt alles wie am Schnürchen. Am Ende noch die Dachrinnen montieren und die Wassertanks aufstellen. Gerade rechtzeitig, denn am nächsten Tag kommt ein schweres Gewitter, das aber auch mit heftigen Regen die Tanks zu füllen beginnt. Für die Küche werden diverse Utensilien beschafft und im Lagerraum Brennholz eingelagert. Die Schulleitung ist sehr glücklich, aber auch sehr beeindruckt wie in so wenigen Tagen alles fertig sein konnte und bedankt sich mit einem offiziellen Schreiben, das mit der Bitte endet, weitere Klassenzimmer und vor allem Toiletten zu bauen. Die Schule hat für ca. 400 Kinder nur vier Toiletten, die gerade am Zusammenbrechen sind. Für die Lehrer gibt es gar keine.
 

Am 16.Juni erreicht uns das Bild, dass der restliche Zement verbraucht ist und die Gebäude bis auf eine Wand fertig verputzt sind. Ein deutliches Zeichen, dass die Gemeinde sehr an ihrem Projekt interessiert sind.

Vom 4. bis 29. März 2019 wird der Grundstein gelegt und der Rohbau komplett fertig gestellt.
Bei Ankunft fuktioniert der Brunnen nicht und erst einmal muss die Pumpe demontiert und die 42 m Rohre gezogen werden. Es stellt sich heraus, dass ganz unten der Adapter zersetzt ist und deshalb das Wasser nicht gepumpt werden konnte. Es ist ein Ersatzteil vorhanden und wenige Stunden später haben wir Wasser. Binnen vier Tagen fertigen die Dorfbewohner, der Dorfvorsteher allen voran, aus dem bereitgestellten Zement 3000 Back- und 280 Festersteine (luva). Zwischenzeitlich graben sie ebenfalls das Fundament aus. Dann beginnt das Mauern: Schon nach einem Tag ist das komplette Fundament fertig und der Betonring kann am folgenden Tag gegossen werden. Nach dem Austrocknen ist in weiteren zwei Tagen die Höhe bis zum oberen Betonring erreicht. Während dieser trocknet füllen die Dorfbewohner die Zimmer wieder auf. Die Maurer bekommen einen Vorschuss und beginnen mit dem Verputzen der Gebäude. Diese Arbeit soll bis zum nächsten Arbeitseinsatz erledigt sein.
   

Im Dezember 2018 wird dem Verein ein Antrag zum Bau eines Kindergartens vorgelegt. Die Dorfgemeinschaft stellt das Grundstück auf dem Gelände der Grundschule zur Verfügung, wo es auch einen 42 Meter tiefen Brunnen gibt. Die Gemeinde erklärt sich sofort - im Falle einer Zusage -  bereit, in Eigenleistung das Fundament auszugraben, Wasser und Sand zu beschaffen und die Backsteine selbst herzustellen, wenn Afrika Hilfe Franken den Zement zur Verfügung stellt.

In der Mitgliederversammlung im Februar 2019 wird beschlossen den Bau eines Kindergartens in Kise durchzuführen.